Die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft meine Heimat hat ein zukunftsweisendes Vorhaben in der Stadt Villach erfolgreich umgesetzt. In der Millesistraße wurde der bestehende Wohnbestand durch Nachverdichtung erweitert – ohne zusätzlich Flächen zu versiegeln. Die ersten 12 von insgesamt 24 neuen, modernen und leistbaren Wohneinheiten wurden heute von Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, Villachs Bürgermeister Günther Albel und meine Heimat-Vorstandsvorsitzender Helmut Kusternik an die neuen Mieterinnen und Mieter übergeben. Die Investitionskosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro.
„Wir haben hier dringend benötigten Wohnraum geschaffen, ohne dabei zusätzliche Flächen in Anspruch zu nehmen“, betont Helmut Kusternik, Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft meine Heimat. Insgesamt wurden die 36 vorhandenen Wohnungen durch die neu hinzugefügten 12 Einheiten ergänzt. Die neue Wohnfläche reicht von 52 bis 56 Quadratmetern pro Einheit und erfüllt damit moderne Ansprüche an ein echtes Wohlfühlwohnen. „Das Projekt in der Millesistraße verbindet zwei zentrale Elemente modernen Wohnbaus in der Stadt: Es schafft neuen geförderten Wohnraum – verbraucht dabei aber keinen frischen Boden. Das ist der Idealfall“, so Kusternik. Er bedankte sich aber bei den bestehenden Mietern für ihre Geduld während der Bauphase. „Es war sicherlich eine schwierige Zeit und die Mieterinnen und Mieter mussten einiges an Unannehmlichkeiten in der Bauphase in Kauf nehmen. Für ihre Geduld und ihr Verständnis vielen herzlichen Dank!“
„Drei Euro pro Quadratmeter günstiger!“
Villachs Bürgermeister Günther Albel gratulierte der Baugenossenschaft zum gelungenen Wohnbau und den neuen Mieterinnen und Mietern zu ihrem neuen Wohnraum: „Die Menschen brauchen Wohnraum, den sie sich auch leisten können. Hier ist ein besonders innovatives Projekt umgesetzt worden. Und das alles ohne Versiegelung, also ohne neuen Boden zu verbrauchen.“ Der Bürgermeister wies auch darauf hin, dass laut aktueller Umfrage der Arbeiterkammer eine Genossenschaftswohnung mindestens drei Euro pro Quadratmeter pro Monat günstiger ist als private Wohnungen. „Das ist sehr viel, da kommt im Jahr schon einiges an Ersparnis zusammen. Zusätzlich unterstützt die Stadt den geförderten Wohnbau auch mit dem Zurverfügungstellen von günstigen Grundstücken sowie mit einem eigenen Kautionsfond!“
Landes-Wohnbaureferentin Gaby Schaunig unterstrich, dass es zu den schönsten Aufgaben einer Wohnbaureferentin gehöre, die neuen Wohnungen an die glücklichen Mieterinnen und Mieter zu übergeben: „Als Wohnbaureferentin möchte ich zwei Dinge – einerseits, dass die Mieterinnen und Mieter schön und qualitätvoll wohnen und andererseits, dass ihr Budget damit nicht über den Maßen strapaziert wird. Dies schaffen wir gemeinsam und in enger Kooperation mit den gemeinnützigen Bauvereinigungen und den Gemeinden.“ In diesem Zusammenhang wies Sie auch noch auf die Wohnbeihilfe des Landes Kärnten hin: „Nutzen Sie diese, sie ist genau dafür da, um leistbares Wohnen zu gestalten!“
Sicherheits- und Energieeffizienz im Fokus
Neben der für den Neubau notwendigen Erweiterung wurden umfassende Sicherheits- und Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehört unter anderem die Erneuerung der Niederspannungsleitungen, die Modernisierung der Blitzschutzanlagen, Erneuerung der Fassade, der Einbau eines Aufzugs sowie Aufrüstung der Kommunikationssysteme. Besonderes Plus: Auch die Balkone wurden im Zuge der Sanierung deutlich vergrößert. „Die neuen, großzügigen Balkone bieten den Mieterinnen und Mietern damit eine ganz neue Wohnqualität. Ich wünsche den neuen Mieterinnen und Mietern hier ein schönes, zufriedenes Wohnen in ihren Wohnungen“, so Kusternik.



