Neubau-Offensive in St. Veit: 64 neue leistbare Wohnungen entstehen


Die Stadtgemeinde, die Genossenschaft „meine Heimat“ und das Land Kärnten präsentierten heute Großprojekte in der Grillparzerstraße und in der Prinzhoferstraße. 18 Millionen Euro werden in Lebensqualität investiert.

St. Veit/Glan │Die Stadtgemeinde St. Veit an der Glan setzt ein starkes Zeichen gegen den großen Wohnungsbedarf. In der Grillparzerstraße (Kanaltalersiedlung) baut die Stadt in Kürze drei neue Wohnhäuser mit insgesamt 40 Gemeindewohnungen. Parallel baut der gemeinnützige Wohnbauträger „meine Heimat“ in der Prinzhoferstraße auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei ein modernes Wohnhaus mit 24 geförderten Wohnungen. Insgesamt entstehen damit 64 neue, leistbare und barrierearme Wohnungen für St. Veiter Familien, Senior:innen und junge Menschen.

„Mit diesen beiden Projekten schaffen wir nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern auch attraktive, nachhaltige und leistbare Quartiere mitten in der Stadt. Die Kanaltalersiedlung wird durch die Neubauten deutlich aufgewertet, und die ehemalige Stadtgärtnerei erhält eine zukunftsweisende Nachnutzung. Das ist gelebte Stadtentwicklung – für die Menschen in St. Veit“, so Bürgermeister Martin Kulmer bei der heutigen Pressekonferenz.

Die Anwesenheit von Landeshauptmann Daniel Fellner unterstreicht die Bedeutung des Projekts für das Land Kärnten: „Leistbarer und nachhaltiger Wohnbau ist ein zentrales Anliegen der Kärntner Landesregierung. Projekte wie diese in St. Veit zeigen, wie Stadt, Land und gemeinnützige Träger Hand in Hand arbeiten können, um zeitgemäßen Wohnbau in den Ortszentren zu schaffen, wie es unseren baukulturellen Leitlinien entspricht. Wir setzen konsequent auf Entwicklung, ökologische Standards und bezahlbare Mieten – damit unsere Städte und Gemeinden lebenswert bleiben.“ Auch Wohnungsbaureferentin LH-Stv.in Gaby Schaunig betonte die Bedeutung: „Bestehende innerstädtische Flächen qualitätsvoll zu nutzen, ist der richtige Weg in Kärnten. Mit diesen beiden Projekten in St. Veit entsteht neuer, leistbarer Wohnraum, ohne zusätzliche Bodenversiegelung. Das Land Kärnten unterstützt solche Projekte mit voller Überzeugung, weil sie nachhaltig, sozial und zukunftsorientiert sind. Leistbares Wohnen bleibt eine zentrale Aufgabe – gerade für Familien und ältere Menschen.“

Die St. Veiter Wohnungsreferentin Vzbgm.in Silvia Radaelli unterstrich heute bei der Präsentation der Projekte auch die Dringlichkeit: „Leistbares Wohnen ist eine der wichtigsten Zukunftsfragen für St. Veit – aktuell haben wir rund 535 Wohnungsansuchen auf der Warteliste. Mit den beiden Wohnbauprojekten schaffen wir zusätzlichen Wohnraum in guter Lage.“

Mitten in der Stadt sind die Bagger bereits angerollt, um die ehemalige Stadtgärtnerei abzubrechen. „Meine Heimat“ baut am Areal 24 neue Wohnungen, der Vorstandsvorsitzender-Stellvertretende Gerhard Alberer erklärte heute in Vertretung für Vorstandsvorsitzenden Helmut Kusternik: „Wir freuen uns sehr, in der Stadt St. Veit ein weiteres modernes und leistbares Wohnprojekt zu realisieren. Auf dem Areal der ehemaligen Stadtgärtnerei entsteht ein nachhaltiges Wohnhaus, das höchsten ökologischen Standards entspricht und gleichzeitig bezahlbare Mieten ermöglicht. Als gemeinnütziger Träger ist es unser Auftrag, genau solche qualitätsvollen und sozial verträglichen Lösungen zu schaffen – für junge Familien, Seniorinnen und Senioren und alle, die sich leistbaren Wohnraum in zentraler Lage wünschen.“

Die Wohnungen werden über die Wohnbauförderung des Landes Kärnten gefördert und zu günstigen Mieten vergeben, das Vergaberecht hat die Stadtgemeinde St. Veit. Beide Projekte berücksichtigen hohe ökologische Standards, Grünflächen, Gemeinschaftsräume und Barrierefreiheit. Die Fertigstellung ist im Jahr 2028 geplant.

Zahlen, Daten, Fakten zum Projekt

  • Bauherr / Träger: meine Heimat Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft
  • Standort: Prinzhoferstraße 6, 9300 St. Veit/Glan (Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei)
  • Projektumfang: 24 geförderte Wohnungen in einem modernen Wohnhaus, Wohnungsgrößen: 45 m² bis 91 m², Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen, Tiefgarage, Alle Wohnungen barrierefrei anpassbar und mit Aufzug erschlossen
  • Kosten: vorläufige Gesamtbaukosten ca. 5,7 Millionen Euro netto (gefördert durch das Land Kärnten)
  • Zeitplan: Baustart: 2026, Fertigstellung: 2028
  • Besonderheiten:
    • Erstes eigenständiges Projekt der Genossenschaft in St. Veit
    • Für die bestmögliche Architektur- und Wohnqualität wurde im Vorfeld ein Architektenwettbewerb durchgeführt. Als Sieger ging die Kollitsch Architektur Technik GmbH hervor
    • Moderne, barrierearme und wohlfühlende Architektur mit hohem ökologischem Standard
    • Ideale Nachnutzung des ehemaligen Gärtnereigeländes, ruhige Lage nahe der Innenstadt. Die Stadtgärtnerei befindet sich seit Juni 2019 in der Handelsstraße beim Bauhof der Stadtgemeinde
    • Nachhaltigkeitsstandard: klimaaktiv Silber
    • Gemeinschaftsgärten mit Hochbeeten und Obstbäumen, begrünte Flachdächer mit Photovoltaik-Anlage, Energieversorgung erfolgt über Fernwärme
    • Die Vergabe der neuen Wohnungen erfolgt durch die Stadtgemeinde St. Veit
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